2008: Preisträger

Von den Musikschulen im LVdM NRW e.V. und Laienmusikvereinen, die sich zum diesjährigen Wettbewerb angemeldet haben, überzeugten folgende Kooperationen die siebenköpfige Fachjury:

Kategorie Begegnung:
Der Preis geht an die Musikschule der Stadt Hilden und an die Theodor-Heuss-Schule Hilden für das Projekt „Saitenspiel“. Kinder des 5. Schuljahres der Hauptschule werden einmal pro Woche im Fach Gitarre, Balalaika und Balagma unterrichtet. Der Unterricht findet zweisprachig statt. Die Jury zeichnet dieses Projekt wegen der hohen integrativen Bedeutung aus, sowohl für junge Menschen mit sozialem Problemhintergrund als auch für solche mit Migrationshintergrund.

Innovationsfeld Schule:
Der Preis geht an die Musikschule Greven/Emsdetten/Saerbeck für Kooperationen mit der Förderschule Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule (Projekt ?Rhythm Train?) und mit der Justin-Kleinwächter-Realschule Greven (Projekt „Musikalische Kreativität mit Bits und Bytes“). Die Jury würdigt damit die innovative und vielseitige Ausrichtung der Musikschule bei der Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen.

Kategorie Kulturleben:
Der Preis geht an die Max-Reger-Musikschule der Stadt Hagen und an das Hagener Kammerorchester für das Projekt „Junge Menschen erleben die Barockzeit live“. Die Jury hält den Ansatz, jungen Menschen Musik aus der Zeit des Barock näher zu bringen, für förderungswürdig.

Kategorie Nachwuchs:
Der Preis geht an die Musikschule der Stadt Lüdenscheid und an den Kindergarten Kindertraum e.V. für das Projekt „Geige spiele ich gerne“. Hier werden Kinder im Vorschulalter spielerisch an das Instrument Geige herangeführt. Mit der Preisvergabe will die Jury die musikalische Früherziehung fördern.
Diese Auszeichnungen sind mit einem Preisgeld von jeweils 1.000 Euro verbunden.

Zudem erhält das Projekt „Ohrensausen? der Musikschule Euskirchen und des Musikvereins Kreuzweingarten-Rheder in der Kategorie Innovationsfeld Schule eine besondere Erwähnung der Jury und damit ein außerordentliches Preisgeld in Höhe von 500 Euro. Bei „Ohrensausen“ sollen möglichst viele Kinder der Grundschule Stotzheim ein Instrument kennen lernen und spielen. Dieses Projekt besitzt für die Jury Modellcharakter für die Zusammenarbeit von Musikschulen und Laienmusikvereinen und wird daher zur Nachahmung empfohlen.